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Qi-Forum Qi-Publikationen, Abstracts, Übungen: © Dr. Stephan Langhoff > Vitalkraft Qi
Übungen zur Stärkung des Qi haben in China eine lange Tradition, wie
Ausgrabungen beweisen. Die zugrundeliegende Denkweise des asiatischen
Qi-Konzepts beruht auf dem Prinzip von Yin Yang. Die Qi-Künste Tai Chi und
Qigong sind keine Glaubenssache und auch kein Zaubermittel, sondern sie stärken
als bewährte Heilmethoden die innere Lebenskraft Qi. Meine asiatischen
Lehrmeister sind mir auch in dieser Hinsicht ein Vorbild: Sie haben sich immer
für eine "bodenständige Nüchternheit" des Qi-Begriffs eingesetzt.
Viele Lehrer reden genaugenommen auch gar nicht
über Qi sondern über Qi-Phänomene, ohne es wohl selbst zu merken. Das ist
abzulehnen und vergleichbar mit dem Mahnen asiatischer Lehrmeister, das der
Finger, der auf den Mond zeigt, natürlich nicht mit dem Mond verwechselt werden
darf.
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| Dr. Stephan Langhoff Tel (040) 2102123 Info: Qigong Tai Chi Bildungsprämie | |
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Verbreitet ist Einsatz von Musik bei der Qigong-Ausbildung. Mit Qigong-Lehrern entstehen diesbezüglich häufig interessante Gespräche - s. Qigong-Ausbildung.
Abstract Workshop
Qi-Energie und Qi-Fluss
Qi-Energie und Verwurzelung
Vortrag/ Abstract: Yin und Yang, Gegensätze Einheit, Tai Chi Philosophie, Qi-Phänomene/ Qi Gong: Yin Yang , Qigong Ausbilder.
Die Schreibweise "Chi" sollte man vermeiden - schon weil es sich im Wort "Tai Chi" ja nicht um den Begriff "Qi" handelt. Die Schreibweise kann also schon ein häufiges Missverständnis ausschließen. Denn "Tai Chi" bedeutet ja "äußerstes Prinzip"! Auch klingen für Chinesen beide Worte unterschiedlich und die Schreibweise sollte dies widerspiegeln. Daher findet man auch gelegentlich "Ch'i".
Unterschieden wird beim Qi-Training häufig zwischen dem ursprünglichen Qi, mit dem man geboren wird und dem erworbenen Qi, das z. B. auf Bewusstsein, Atmung und der Verfeinerung der Muskulatur beruht (vgl Fajin). Doku/ Archive: Fajin-Übung - Atemkraft/ Qi-Emission für Qigong-Lehrer: Fajin.
Sogenannte "Qi-Phänomene" sind aufgrund ihres subjektiven Charakters schwer zu verallgemeinern. Mysteriöse, unerklärliche "Qi-Phänomene" werden in Gesprächen, Literatur und Medien oft beschrieben. Sie sind mittlerweile auch Gegenstand wissenschaftlicher Forschungen und Studien geworden und lassen sich fast immer rational erklären (Quelle: Yang Tai Chi Akademie/ Qi-Forum)
Die zugrundeliegende Denkweise des asiatischen Qi-Konzepts beruht auf dem Prinzip von Yin Yang. Energetische Aspekte liegen in Fernost gleichermaßen der Kampfkunst, der Gesundheitspflege und der Meditation/Spiritualität zugrunde. Dabei dienen die Meridiane als Leitbahnen für das Qi und beziehen bei der Übung Körper und Geist ein Ziel ist ihre Selbstregulierung.
Qi und Jing |
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| Qi ist die Lebenskraft - die Kraft und Energie im Tai Chi sollte man jedoch korrekter als "Jing" bezeichnen. Dies ist die Kombination aus Qi/ Atem und den Sehnen und Faszien des Körpers in der jeweiligen Stellung oder Haltung. Dieses Jing kann man nicht quasi "über Nacht" erreichen sondern nur durch langes Training. Übungen zur Stärkung des Qi haben in China eine lange Tradition, wie Ausgrabungen beweisen. |
Qi-Training: Qi-Energie und Qi-Fluss |
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Meister Yang Zhenduo erklärt den Qi-Fluss auf einem Exklusiv-Seminar in Hamburg für die Schüler von Dr. Langhoff. Yang-Tai-Chi ist ein traditionelles Qi-Training, bei dem die "drei Säulen" Kampfkunst, Meditation und Gesundheit verbunden werden. Doku/ Archive: Traditionelle Trainingsmethode für Innere Kraft ist Pfahlstehen (auch Stehende Säule genannt).
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Qi-Training und Verwurzelung |
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Qi und Verwurzelung: Beim Training der "Qi-Kraft" sollte man viel Wert auf die Stellungen der Beine legen - und auf die Stellung der Füße. Meister Yang Zhenduo demonstriert dies hier mit Dr. Langhoff. Er sagte einmal bei der Ausbildung zu uns "wenn Ihr mit Eurem Tai Chi unzufrieden seid, schaut auf Eure Fußstellungen". Dies ist ein exzellenter Rat!
Qi-Training: Qi spielt beim Push Hands eine zentrale Rolle, denn es geht darum, die Qi-Energie zu "hören", also wahrzunehmen und darauf aufbauend verstehen.

(Foto-Nachweis: Qi Training: Yang-Taiji: Push Hands: Historische Fotos)
Bei dieser speziellen Partnerübung des Tuishou werden vier Grundtechniken angewendet: Cai (Ziehen), Lie (Spalten), Zhou (Ellenbogenstoß) und Kao (Schulterstoß). Dalü wird auch Talü geschrieben und bedeutet "Großes Ziehen" Details: Dalü.
Ein interessantes Projekt ist die Gründungsvorbereitung eines eigenständigen Verbandes, dem Qigong-Dachverband für gemeinnützige Vereine. Dieser könnte mit Partnern wie Krankenkassen z. B. speziellere Ausbildungsleitlinien diskutieren und mit chinesischen Qigong-Meistern Seminare und Zertifizierung realisieren. Es haben sich auch ein Qi-Forum und Qigong-Arbeitskreise gebildet, u. a. die Sektion im Deutschen Taichi-Bund (s. die Qigong-Sektion im Dachverband Qi-Gong Dachverband). Qigong in Deutschland: Wissenschaftliche Literatur, Verbände Deutschland, Kriterienkatalog geprüfte Weiterbildungseinrichtung
Angehörige gesundheitsmedizinischer Berufe wie Physiotherapeuten, Krankenschwestern, Ergotherapeuten u. a. erlernen oft Qi-Künste, um die Praktiken an ihre Patienten weiterzugeben. Dafür werden vom Dachverband spezielle Ausbildungen angeboten - als Kombination von Fernunterricht und Präsenzwochen.
Yangsheng (Lebenspflege) hat in China eine sehr lange Tradition. Man möchte, auch durch körperlich-geistige Übungen, eine natürlichere Lebensweise mit hoher Lebensqualität und viel Gesundheit zu erlangen. Dieses "Konzept der Lebenskunst" steht in engem Zusammenhang mit Qigong, dem Qi-Training. Mehr zu Yangsheng Qigong.
Mit Qi befasst sich insbesondere die der Traditionellen Chinesischen Medizin verwandte Heilmethode Qi-Gong. Dazu zählen u. a. das Shaolin Qi-Gong und das Eisenhemd-Qigong. Das Erfahrungswissen der Asiaten, vornehmlich der Chinesen wird auch im Westen zunehmend respektiert, bewundert - und wissenschaftlich-analytisch erforscht. Das ist sehr zu begrüßen, wenngleich Worte niemals das "Wesentliche, Eigentliche" erfahrbar machen können. Dies kann nur die eigene intensive Übung und persönliche Auseinandersetzung mit den Qi-Techniken selbst. Dies muss nicht einmal, so denke ich, unbedingt meditativ, kloster-ähnlich geschehen - es kann auch im Rahmen normaler Fitness geschehen. Mit "Qi" bezeichnet der Chinese ja zunächst den Atem, etwas Profanes, Lebenswichtiges, aber zugleich natürlich auch etwas Spirituelles - wenn man es denn will . .
Die vielen Bereiche, die mit Qi und den entsprechenden Übungen zusammenhängen, wird jeder selbst für sich ausloten müssen. Zum Konzept des Qi und zum Meridiansystem der TCM siehe die Abhandlung des Tai Chi Zentrums über Qi) Ich empfehle, dabei körperlich zu bleiben und nicht abzugleiten in Esoterik, Übermenschliches, Spektakuläres, Schwärmerei und Aberglaube. Dies ist ein zentraler Punkt bei guten Ausbildungen, da ja gerade Lehrer eine hohe Verantwortung gegenüber ihren Schülern tragen. Meine eigenen Lehrer sind mir dabei ein Vorbild . Sie haben sich immer für eine "bodenständige Nüchternheit" des Qi-Begriffs eingesetzt - sei es in der Kampfkunst oder der Heilkunde. Und ich bin ihnen dafür sehr dankbar, denn erst solche Grundhaltungen haben ja über die Jahrhunderte zu dem Fakten-Wissen der traditionellen chinesischen Medizin geführt!
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