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Qi-Forum Qi-Publikationen, Abstracts, Übungen: © Dr. Stephan Langhoff >
Vitalkraft Qi
Was ist Qi ?
Qi (chines. 氣)
Übungen zur Stärkung des Qi haben in China eine lange Tradition, wie
Ausgrabungen beweisen. Die zugrundeliegende Denkweise des asiatischen
Qi-Konzepts beruht auf dem Prinzip von Yin Yang. Die Qi-Künste Tai Chi und
Qigong sind keine Glaubenssache und auch kein Zaubermittel, sondern sie stärken
als bewährte Heilmethoden die innere Lebenskraft Qi. Meine asiatischen
Lehrmeister sind mir auch in dieser Hinsicht ein Vorbild: Sie haben sich immer
für eine "bodenständige Nüchternheit" des Qi-Begriffs eingesetzt.
(vgl. "Qi-Szene": Tai Chi Szene/ Taijiquan Szene/ Qigong
Szene).
Viele Lehrer reden genaugenommen auch gar nicht
über Qi sondern über Qi-Phänomene, ohne es wohl selbst zu merken. Das ist
abzulehnen und vergleichbar mit dem Mahnen asiatischer Lehrmeister, das der
Finger, der auf den Mond zeigt, natürlich nicht mit dem Mond verwechselt werden
darf.
Siehe auch Tai Chi Forschung.
Abstract Workshop
Vortrag/ Abstract: Yin und Yang, Gegensätze Einheit, Tai Chi
Philosophie, Qi-Phänomene/ Qi Gong: Yin Yang ,
Qigong Ausbilder.
"Qi" oder "Chi" ?
Die Schreibweise "Chi" sollte man vermeiden -
schon weil es sich im Wort "Tai Chi" ja nicht um den Begriff "Qi" handelt. Die
Schreibweise kann also schon ein häufiges Missverständnis ausschließen. Denn
"Tai Chi" bedeutet ja "äußerstes Prinzip"! Auch klingen für Chinesen beide Worte
unterschiedlich und die Schreibweise sollte dies widerspiegeln. Daher findet man
auch gelegentlich "Ch'i".
Qi-Training und Fajin
Unterschieden wird beim Qi-Training häufig
zwischen dem ursprünglichen Qi, mit dem man geboren wird und dem erworbenen Qi,
das z. B. auf Bewusstsein, Atmung und der Verfeinerung der Muskulatur beruht
(vgl Fajin). Lesetipp: Fajin-Übung -
Atemkraft/ Qi-Emission für Qigong-Lehrer: Fajin.
Qi/ Qi-Phänomene
Sogenannte "Qi-Phänomene" sind aufgrund ihres
subjektiven Charakters schwer zu verallgemeinern. Mysteriöse, unerklärliche
"Qi-Phänomene" werden in Gesprächen, Literatur und Medien oft beschrieben. Sie
sind mittlerweile auch Gegenstand wissenschaftlicher Forschungen und Studien
geworden und lassen sich fast immer rational erklären (Quelle: Yang Tai Chi
Akademie/ Qi-Forum)
Qi-Energie
Die zugrundeliegende Denkweise des asiatischen Qi-Konzepts beruht auf dem
Prinzip von Yin Yang. Energetische Aspekte liegen in Fernost gleichermaßen der
Kampfkunst, der Gesundheitspflege und der Meditation/Spiritualität zugrunde.
Dabei dienen die Meridiane als Leitbahnen für das Qi und beziehen bei der Übung
Körper und Geist ein Ziel ist ihre Selbstregulierung.
Qi und Jing
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| Qi ist die Lebenskraft - die Kraft und Energie im Tai
Chi sollte man jedoch korrekter als "Jing" bezeichnen. Dies ist die
Kombination aus Qi/ Atem und den Sehnen und Faszien des Körpers in der
jeweiligen Stellung oder Haltung. Dieses Jing kann man nicht quasi "über
Nacht" erreichen sondern nur durch langes Training. Übungen zur Stärkung des
Qi haben in China eine lange Tradition, wie Ausgrabungen beweisen. |
Qi-Training: Qi-Energie und Qi-Fluss
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Meister Yang Zhenduo erklärt den Qi-Fluss auf
einem Exklusiv-Seminar in Hamburg für die Schüler von Dr. Langhoff.
Yang-Tai-Chi ist ein traditionelles Qi-Training, bei dem die "drei Säulen"
Kampfkunst, Meditation und Gesundheit verbunden werden.
Lesetipp: Traditionelle Trainingsmethode für
Innere Kraft ist Pfahlstehen (auch Stehende Säule genannt).
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Qi-Training und Verwurzelung
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Qi und Verwurzelung: Beim Training der "Qi-Kraft" sollte man viel Wert auf
die Stellungen der Beine legen - und auf die Stellung der Füße. Meister Yang
Zhenduo demonstriert dies hier mit Dr. Langhoff. Er sagte einmal bei der
Ausbildung zu uns "wenn Ihr mit Eurem Tai Chi unzufrieden seid, schaut auf Eure
Fußstellungen". Dies ist ein exzellenter Rat!
Qi-Energie "hören"
Qi-Training: Qi spielt beim Push Hands eine zentrale Rolle, denn es geht
darum, die Qi-Energie zu "hören", also wahrzunehmen und darauf aufbauend
verstehen.

(Foto-Nachweis: Qi Training: Yang-Taiji: Push Hands: Historische Fotos)
Dalü (Talü) als spezielle Übung
Bei dieser speziellen Partnerübung des Tuishou werden vier Grundtechniken
angewendet: Cai (Ziehen), Lie (Spalten), Zhou (Ellenbogenstoß) und Kao
(Schulterstoß). Dalü wird auch Talü geschrieben und bedeutet "Großes Ziehen" Details:
Dalü.
Qi-Gong-Dachverband
Ein interessantes Projekt ist die Gründungsvorbereitung eines eigenständigen
Verbandes, dem Qigong-Dachverband für gemeinnützige Vereine. Dieser könnte mit
Partnern wie Krankenkassen z. B. speziellere Ausbildungsleitlinien diskutieren
und mit chinesischen Qigong-Meistern Seminare und Zertifizierung realisieren. Es
haben sich auch ein Qi-Forum und Qigong-Arbeitskreise gebildet, u. a. die
Sektion im Deutschen Taichi-Bund (s. die Qigong-Sektion im Dachverband
Qi-Gong Dachverband). Qigong in Deutschland: Wissenschaftliche Literatur,
Verbände Deutschland, Kriterienkatalog geprüfte Weiterbildungseinrichtung
Qi und Gesundheitsmedizin/ Reha
Angehörige gesundheitsmedizinischer Berufe wie Physiotherapeuten,
Krankenschwestern, Ergotherapeuten u. a. erlernen oft Qi-Künste, um die
Praktiken an ihre Patienten weiterzugeben. Dafür werden vom Dachverband
spezielle Ausbildungen angeboten - als Kombination von Fernunterricht und
Präsenzwochen.
Yangsheng und Qi-Gong
Yangsheng (Lebenspflege) hat in China eine sehr lange Tradition. Man möchte,
auch durch körperlich-geistige Übungen, eine natürlichere Lebensweise mit hoher
Lebensqualität und viel Gesundheit zu erlangen. Dieses
"Konzept der Lebenskunst" steht in engem Zusammenhang mit Qigong, dem
Qi-Training. Mehr zu Yangsheng Qigong.
Hochschulen und Qi-Gong
Dissertationen Qi Gong Uni-Hochschulsport 1
Dissertationen Qi Gong Uni-Hochschulsport 2
Dissertationen Qi Gong Uni-Hochschulsport 3
Dissertationen Qi Gong Uni-Hochschulsport 4
Dissertationen Qi Gong Uni-Hochschulsport 5
Qi - das Zeichen "氣" bedeutet Lebensenergie
Mit Qi befasst sich insbesondere die der Traditionellen Chinesischen Medizin
verwandte Heilmethode Qi-Gong. Dazu zählen u. a. das Shaolin Qi-Gong und das
Eisenhemd-Qigong. Das Erfahrungswissen der Asiaten, vornehmlich der Chinesen
wird auch im Westen zunehmend respektiert, bewundert - und
wissenschaftlich-analytisch erforscht. Das ist sehr zu begrüßen, wenngleich
Worte niemals das "Wesentliche, Eigentliche" erfahrbar machen können. Dies kann
nur die eigene intensive Übung und persönliche Auseinandersetzung mit den
Qi-Techniken selbst. Dies muss nicht einmal, so denke ich, unbedingt meditativ,
kloster-ähnlich geschehen - es kann auch im Rahmen normaler Fitness geschehen.
Mit "Qi" bezeichnet der Chinese ja zunächst den Atem, etwas Profanes,
Lebenswichtiges, aber zugleich natürlich auch etwas Spirituelles - wenn man es
denn will . .
Die vielen Bereiche, die mit Qi und den entsprechenden Übungen
zusammenhängen, wird jeder selbst für sich ausloten müssen. Zum Konzept des Qi
und zum Meridiansystem der TCM siehe die Abhandlung des Tai Chi Zentrums über
Qi) Ich empfehle, dabei
körperlich zu bleiben und nicht abzugleiten in Esoterik, Übermenschliches,
Spektakuläres, Schwärmerei und Aberglaube. Dies ist ein zentraler Punkt bei
guten Ausbildungen, da ja gerade Lehrer eine hohe Verantwortung gegenüber ihren
Schülern tragen. Meine eigenen Lehrer sind mir dabei ein Vorbild . Sie haben
sich immer für eine "bodenständige Nüchternheit" des Qi-Begriffs eingesetzt -
sei es in der Kampfkunst oder der Heilkunde. Und ich bin ihnen dafür sehr
dankbar, denn erst solche Grundhaltungen haben ja über die Jahrhunderte zu dem
Fakten-Wissen der traditionellen chinesischen Medizin geführt! | |
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