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Qi/ Qi-Phänomene
Tai Chi und Qigong sind keine
Glaubenssache und auch kein Zaubermittel. Beide Heilmethoden sollen die
Lebenskraft Qi stärken.
Sogenannte "Qi-Phänomene" sind aufgrund ihres
subjektiven Charakters schwer zu verallgemeinern. Mysteriöse, unerklärliche "Qi-Phänomene"
werden in Gesprächen, Literatur und Medien oft beschrieben.
Sie sind mittlerweile auch Gegenstand wissenschaftlicher Forschungen und
Studien geworden
und lassen sich fast immer rational erklären (Quelle: Yang Tai Chi
Akademie,
Lesetipp:
Qi-Phänomene vgl auch Fachfortbildung/ Weiterbildung
Ling Kong Jin Wu Tunan,
Tai Chi Meditation Qigong Meditation).
"Qi" oder "Chi" ?
Die Schreibweise "Chi" sollte man vermeiden - schon weil es sich im Wort
"Tai Chi" ja nicht um den Begriff "Qi" handelt. Die Schreibweise kann also
schon ein häufiges Missverständnis ausschließen. Denn "Tai Chi" bedeutet ja
"äußerstes Prinzip"! Auch klingen für Chinesen beide Worte unterschiedlich
und die Schreibweise sollte dies wiederspiegeln. Daher findet man auch
gelegentlich "Ch'i".
Qi-Energie
Die zugrundeliegende Denkweise des asiatischen Qi-Konzepts beruht auf dem
Prinzip von Yin Yang. Energetische Aspekte liegen
in Fernost gleichermaßen der Kampfkunst, der Gesundheitspflege und der
Meditation/Spiritualität zugrunde. Dabei dienen die Meridiane als Leitbahnen
für das Qi und beziehen bei der Übung Körper und Geist ein Ziel ist ihre
Selbstregulierung.
Unterschieden wird häufig zwischen dem
ursprünglichen Qi, mit dem man geboren wird und dem erworbenen Qi, das z. B.
auf Bewusstsein, Atmung und der Verfeinerung der Muskulatur beruht (vgl
Fajin).
Lesetipp: Fajin-Übung - Atemkraft/
Qi-Emission für Qigong-Lehrer:
Fajin
Qi und Jing
Qi ist die Lebenskraft - die Kraft und Energie im Tai Chi sollte man jedoch
korrekter als "Jing" bezeichnen. Dies ist die Kombination aus Qi/ Atem und den
Sehnen und Faszien des Körpers in der jeweiligen Stellung oder Haltung. Dieses
Jing kann man nicht quasi "über Nacht" erreichen sondern nur durch langes
Training.
Qi-Energie und Qi-Fluss
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Meister Yang Zhenduo erklärt den Qi-Fluss auf
einem Exklusiv-Seminar in Hamburg für die Schüler von Dr. Langhoff. Yang-Tai-Chi
ist ein traditionelles Qi-Training, bei dem die "drei Säulen" Kampfkunst,
Meditation und Gesundheit verbunden werden.
Lesetipp: Traditionelle Trainingsmethode für Innere Kraft ist Pfahlstehen:
Stehende Säule.
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Archiv > Qi-Gong-Arbeitskreise in Deutschland:
Qigong Arbeitskreise
Qi-Energie und Verwurzelung
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Qi und Verwurzelung:
Beim Training der "Qi-Kraft" sollte man viel Wert auf die Stellungen der
Beine legen - und auf die Stellung der Füße. Meister Yang Zhenduo demonstriert
dies hier mit Dr. Langhoff. Er sagte einmal bei der Ausbildung zu uns "wenn Ihr
mit Eurem Tai Chi unzufrieden seid, schaut auf Eure Fußstellungen". Dies ist
ein exzellenter Rat!
Yangsheng und Qi-Gong
Yangsheng (Lebenspflege) hat in China eine sehr lange Tradition. Man
möchte, auch durch körperlich-geistige Übungen, eine natürlichere Lebensweise
mit hoher Lebensqualität und viel Gesundheit zu erlangen.
Dieses "Konzept der Lebenskunst" steht in engem Zusammenhang
mit Qigong, dem Qi-Training. Mehr zu Yangsheng Qigong:
Qigong Qi Gong.
Qi - das Zeichen "氣" bedeutet Lebensenergie
Mit Qi befasst sich insbesondere die der Traditionellen Chinesischen
Medizin verwandte Heilmethode Qi-Gong.
Dazu zählen u. a. das
Shaolin Qi-Gong und das
Eisenhemd-Qigong. Das Erfahrungswissen der Asiaten, vornehmlich der Chinesen wird auch
im Westen zunehmend respektiert, bewundert - und wissenschaftlich-analytisch
erforscht. Das ist sehr zu begrüßen, wenngleich Worte niemals das "Wesentliche,
Eigentliche" erfahrbar machen können. Dies kann nur die eigene intensive
Übung und persönliche Auseinandersetzung mit den Qi-Techniken selbst. Dies
muss nicht einmal, so denke ich, unbedingt meditativ, kloster-ähnlich
geschehen - es kann auch im Rahmen normaler Fitness geschehen. Mit "Qi"
bezeichnet der Chinese ja zunächst den Atem, etwas Profanes,
Lebenswichtiges, aber zugleich natürlich auch etwas Spirituelles - wenn man
es denn will . .
Die vielen Bereiche, die mit Qi und den entsprechenden Übungen
zusammenhängen, wird jeder selbst für sich ausloten müssen. Zum Konzept des
Qi und zum Meridiansystem der TCM siehe die Abhandlung des Tai Chi Zentrums
über Qi) Ich empfehle,
dabei körperlich zu bleiben und nicht abzugleiten in Esoterik,
Übermenschliches, Spektakuläres, Schwärmerei und Aberglaube. Dies ist ein
zentraler Punkt bei guten Ausbildungen, da ja gerade Lehrer eine hohe Verantwortung gegenüber ihren Schülern tragen
(Qigong Lehrer).
Meine eigenen Lehrer sind mir dabei ein Vorbild (Qigong
Meister). Sie haben sich immer für eine "bodenständige
Nüchternheit" des Qi-Begriffs eingesetzt - sei es in der Kampfkunst oder der
Heilkunde. Und ich bin ihnen dafür sehr dankbar, denn erst solche
Grundhaltungen haben ja über die Jahrhunderte zu dem Fakten-Wissen der
traditionellen chinesischen Medizin geführt!
In asiatischer Kampfkunst, einer wichtigen Domaine des
Qi, geht es stets eher um Geschick und die richtige psychische Verfassung als um
pure Kraft. Durch vieles ausdauerndes Training in einer östlichen Kunst, z. B.
Tai Chi oder Qigong, verfeinert der Übende seine Kraft und seine Techniken.
Dabei ist das "Dantien" wichtig. In der chinesischen Kampfkunst meint man dabei
meist den Unterbauch, während Dantien in der Chinesischen Medizin meist als
Punkt aufgefasst wird.
Atemkraft Qi, Haltung und Konzentration sind dabei wichtige Säulen. Eine weitere
ist Bewegung/ Geschwindigkeit in der Ganzkörper-Einheit. Viele Menschen kennen
dies leider nur aus den Shows der Shaolin-Mönche.
Lesetipp zu Stufen der Meisterschaft - was ist ein
Tai Chi Meister?
Tai Chi
Philosophie,
Tai Chi Bildungsurlaub Qigong
Bildungsurlaub,
Qi Qi-Gong,
Pushhands
Tuishou
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